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Der Nationale Wohlfahrtsindex Studies

Weiterentwicklung der Komponenten Einkommensverteilung und Staatsausgaben: Der Nationale Wohlfahrtsindex

In the current report, two components of the National Welfare Index (NWI) are examined whether they could be improved either by a change in calculation methods or by a more detailed data base: income distribution (K1) and public expenditures (K5). Concerning the income distribution, four alternative ways of calculation are presented and discussed. None of them could be assessed as clearly superior, therefore the current methodology will be kept, mainly for two reasons: on the one hand, it is well established in welfare measures, on the other hand, the availability of the data is best for the gini-coefficient. In the future, however, the normativity of the calculation method used shall be pointed out more clearly. Looking at public expenditures, the analysis shows that the contribution to welfare of public consumption is very likely to be higher than that public expenditures for health and education, the onlly two aspects, that had been included until now. it turns out that operationalizing the different categories of expenditures is accompanied by a lot of difficulties, that could have been solved only partially until now. On this background, it seems too early to include the extension of the component suggested here into the standard method of NWI calculation. The findings of the study published here will be considered during a general revision of NWI methods

Im vorliegenden Bericht werden zwei Komponenten des Nationalen Wohlfahrtsindex (NWI) daraufhin überprüft, ob sie durch eine veränderte Berechnungsmethode oder eine detailliertere Datengrundlage verbessert werden könnten: "Einkommensverteilung" (K1) und "Staatsausgaben" (K5). In Bezug auf die Einkommensverteilung werden vier alternative Berechnungsmethoden vorgestellt und diskutiert. Da keine der alternativen Berechnungsmethoden als objektiv besser eingestuft werden konnte, wird die aktuelle Methodik beibehalten. Dies hat vor allem zwei Gründe: Zum einen ist sie in der Wohlfahrtsmessung bereits fest etabliert, zum anderen ist die Datenverfügbarkeit für den Gini-Koeffizienten am besten. Zukünftig soll aber verstärkt auf den normativen Gehalt der eingesetzten Berechnungsmethode hingewiesen werden.
Bei den Staatsausgaben hat die Untersuchung gezeigt, dass der Wohlfahrtsbeitrag staatlicher Konsumausgaben sehr wahrscheinlich über die bisher im NWI berücksichtigten Ausgaben öffentlicher Haushalte für Gesundheit und Bildung hinausgeht. Die Operationalisierung der Ausgabenkategorien steht allerdings vor Schwierigkeiten, die nur in ersten Ansätzen bearbeitet werden konnten. Vor diesem Hintergrund erscheint es zu früh, die hier vorgeschlagene Erweiterung der Komponente 5 in die regelmäßige Berechnung des NWI zu übernehmen.
Die Erkenntnisse zu den beiden untersuchten Komponenten sollen in eine geplante Gesamtrevision des NWI einfließen.

Quelle

Rodenhäuser, Dorothee,Held, Benjamin,Diefenbacher, Hans: Der Nationale Wohlfahrtsindex
IMK Studies , Düsseldorf , 77 Seiten

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