: Keine Rückkehr des Schreckgespenstes Inflation

Aus heutiger Sicht besteht die größte Gefahr darin, dass die aktuellen, primär temporären Preisschübe fälschlicherweise als zunehmende Inflation interpretiert werden mit der Folge, dass die Fiskalpolitik in Deutschland ihre stabilisierende Unterstützung zurückfährt und eine kräftige wirtschaftliche Erholung ausbleibt.

: Kräftige Erholung mit erheblichen Risiken

Die deutsche Wirtschaft wird sich trotz des Lockdowns in den vergangenen Monaten und dem schleppenden Start beim Impfprogramm in diesem und im kommenden Jahr kräftig erholen.

: Makroökonomische Auswirkungen eines kreditfinanzierten Investitionsprogramms in Deutschland

Selbst in der konservativsten Simulationsvariante kann von einer Belastung künftiger Generationen durch das Investitionsprogramm keine Rede sein. Im Gegenteil: Schon in der Grundversion des Modells ginge es künftigen Generationen mit dem kreditfinanzierten Investitionsprogramm wirtschaftlich besser als ohne, weil das Bruttoinlandsprodukt 2050 höher wäre; die Schuldenquote aber nicht.

: Mit Schwung aus der Coronakrise

Mit dem Rückenwind eines anziehenden Konsums, kräftig expandierender Exporte und steigender Investitionen steigt das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands 2021 um 4,5 % und 2022 um 4,9 %.