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Titelblatt vom IMK Inflationsmonitor

: IMK Inflationsmonitor

Die Inflationsrate lag im Februar 2024 mit 2,5 % mehr als 6 Prozentpunkte niedriger als im Februar 2023 (8,7 %). Ohne die preiserhöhenden staatlichen Maßnahmen, wie die Mehrwertsteuererhöhung im Gastgewerbe, wäre die Inflation noch niedriger ausgefallen. Die Unterschiede zwischen den haushaltsspezifischen Inflationsraten sind gering; die einkommensschwachen Haushalte befinden sich am unteren Rand.

   

Wissenschaftlicher Hintergrund

Der monatliche IMK Inflationsmonitor analysiert die Inflationsentwicklung in Deutschland und untersucht anhand von haushaltsspezifischen Inflationsraten wie sich Energie- und Nahrungsmittelpreisschocks oder staatliche Maßnahmen wie die CO2-Bepreisung auf unterschiedliche Haushaltsgruppen auswirken. Die haushaltsspezifischen Inflationsraten werden wie die nationale Inflationsrate des Statistischen Bundesamtes als Veränderung der gewichteten Verbraucherpreise zum Vorjahresmonat berechnet. Die 12 Untergruppen, die auf 30 Ausgabenpositionen basieren, weichen von den 12 Abteilungen des Verbraucherpreisindex ab, um Haushaltsenergie sowie Kraft- und Schmierstoffe ausweisen zu können. Bei den haushaltsspezifischen Inflationsraten bildet die jüngste Einkommens- und Verbrauchsstichprobe die Grundlage für die Ausgabenanteile, während das Statistische Bundesamt seit Anfang 2023 den Verbraucherpreisindex auf Grundlage von Gewichten ableitet, die primär aus der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung stammen. Die neun Haushaltstypen in verschiedenen Nettoeinkommensklassen des Jahres 2018 sind jeweils Durchschnittshaushalte und so gewählt, dass sie möglichst repräsentativ sind und zugleich die Einkommensdifferenzen in der Bevölkerung abbilden.

Statistisches Bundesamt (2023): Hintergrundpapier zur Revision des Verbraucherpreisindex für Deutschland 2023. Wiesbaden, 22. Februar. 

Dullien, S. / Tober, S. (2023): IMK Inflationsmonitor – Nahrungsmittelpreise dominieren infolge der Revision die Inflationsunterschiede im Januar 2023. IMK Policy Brief Nr. 146, Februar.

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