zurück
Working Paper

: Managerial Pay (Cadrisme) and the Post Keynesian Growth Model

This paper examines the effects of managerial pay on the Post Keynesian model of growth and distribution. Introducing managerial pay explains why economies may exhibit both wage- and profit-led characteristics in response to changed income
distribution. Second, managerial pay undoes Pasinetti's (1961/2) theorem regarding the irrelevance of worker saving behavior for long run growth outcomes. Third, managerial pay links neo-classical Marxist theory with Post Keynesian growth theory. Neo-classical Marxists focus on why firms may choose inefficient production techniques. Similar logic carries over to Post Keynesian growth theory and firms may choose techniques that lower growth because they increase profits.

Dieser Artikel untersucht die Effekte von Managergehältern im postkeynesianischen Wachstums- und Verteilungsmodell. Die Berücksichtigung von Managergehältern erklärt, warum Ökonomien sowohl "lohngetrieben" (wage-led) als auch "gewinngetrieben" (profit-led) sein können. Außerdem wird das Pasinetti-Theorem (1961/62) zur Irrelevanz des Sparverhaltens von Lohnempfängern für das langfristige Wachstum ungültig. Schließlich wird durch die Berücksichtigung von Managergehältern eine Brücke zwischen neo-klassischer marxistischer Theorie und postkeynesianischer Wachstumstheorie geschlagen. Neo-klassische Marxisten fokussieren auf die Frage, warum Unternehmen ineffiziente Produktionstechniken wählen. Eine ähnliche Logik lässt sich im Rahmen der postkeynesianischen Wachstumstheorie entwickeln: Unternehmen könnten Techniken wählen, die das Wachstum reduzieren, weil sie die Gewinne erhöhen.

Quelle

Palley, Thomas I. (2010): Managerial Pay (Cadrisme) and the Post Keynesian Growth Model
IMK Working Paper Nr. 9/2010, Düsseldorf, 34 Seiten

PDF Download