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Preferences over wealth Working Paper

Experimental evidence: Preferences over wealth

Preferences over wealth can explain why households do not spend more when real interest rates fall, because they save more than optimal under a standard model. However, little is known about preferences over wealth empirically. We run an intentionally simple lab experiment on intertemporal spending and saving decisions with 180 students. Under a positive discount factor, zero interest and linear utility, maximizing behaviour would imply spending any funds instantaneously. While half of the participants behave optimally, we find a robust pattern where participants on average form and maintain a stock of wealth, consistent with wealth entering the utility function directly.

In kürzlich erschienen Veröffentlichungen werden sogenannte Vermögenspräferenzen (preferences over wealth) als eine mögliche Erklärung dafür angeführt, warum Haushalte nicht mehr ausgeben, obwohl das Zinsniveau sehr niedrig ist. Mit Vermögenspräferenzen sparen Haushalte mehr als in einem Standardmodell "optimal" wäre. Allerdings gibt es bisher wenig empirische Evidenz über solche Vermögenspräferenzen. Wir führen ein möglichst einfach gehaltenes Labor-Experiment zu intertemporalen Ausgabe- und Sparentscheidungen mit 180 Studenten durch. Im Experiment wäre die optimale Entscheidung, sämtliche Guthaben sofort auszugeben, da wir einen positiven Diskontfaktor, einen Zinssatz von Null und keine Anreize zur Konsumglättung vorgeben. Während sich ca. die Hälfte der Probanden "optimal" im Sinne der Auszahlungsfunktion verhält, ergibt sich dennoch ein deutliches Muster, wonach die Probanden im Durchschnitt ein gewisses Sparguthaben aufbauen und beibehalten. Die Ergebnisse sind konsistent mit einem Modell, in dem Sparguthaben direkt Nutzen stiftet.

Quelle

Gechert, Sebastian,Siebert, Jan: Preferences over wealth
IMK Working Paper , Düsseldorf , 44 Seiten

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