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Duration dependence as an unemployment stigma Working Paper

Evidence from a field experiment in Germany: Duration dependence as an unemployment stigma

Based on a correspondence experiment covering 3,124 fictitious job applications, the paper identifies and quantifies duration dependence in Germany, with a particular emphasis on company and vacancy characteristics as potential determinants. The experiment reveals that duration dependence manifests itself in a sharp decline of 26% to 35% in callbacks when an individual has been unemployed for 10 months, pointing to the existence of an unemployment stigma for Germany. The results are driven by labor market tightness, companies' access to applicants and screening behavior related to company size, with no evidence for an unemployment stigma determined by the contract type.

Basierend auf einem Korrespondenz-Experiment, welches 3.124 fiktive Bewerbungen umfasst, wird in dieser Arbeit die Duration dependence für Deutschland identifiziert und quantifiziert, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Unternehmens- und Ausschreibungsmerkmale als potentielle Determinanten gelegt wird. Das Experiment zeigt, dass sich Duration dependence in einem Rückgang von 26 % bis 35 % der Einladungen zu einem Vorstellungsgespräch ausdrückt, wenn ein Individuum für 10 Monate arbeitslos ist. Dies deutet auf die Existenz eines Stigmas der Arbeitslosigkeit für Deutschland hin. Die Ergebnisse sind beeinflusst von der Anspannung des Arbeitsmarktes, dem Zulauf an Bewerbern, sowie den Auswahlverfahren, welche in Beziehung zur Unternehmensgröße stehen. Es findet sich keine Evidenz für ein Stigma der Arbeitslosigkeit welches in Verbindung mit der Art des Arbeitsvertrags steht.

Quelle

Nüß, Patrick: Duration dependence as an unemployment stigma
IMK Working Paper, Düsseldorf, 32 Seiten

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