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Wirtschaftliche Instrumente für eine klima- und sozialverträgliche CO2-Bepreisung Studies

Gutachten im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit: Wirtschaftliche Instrumente für eine klima- und sozialverträgliche CO2-Bepreisung

Untersucht wird die Verteilungswirkung einer CO2-Bepreisung in den nicht vom Europäischen Emissionshandel abgedeckten Bereichen Wärme und Verkehr. Aufgrund der schnelleren und einfacheren Umsetzung wurde dabei die Bepreisung in Form einer CO2-Steuer betrachtet. Hierfür wurde ein Preispfad angenommen, der im Jahr 2020 bei 35 Euro/Tonne CO2 beginnt und bis 2030 auf inflationsbereinigt 180 Euro/t angehoben wird. Ziel einer solchen Maßnahme ist es, über höhere Preise für fossile Brennstoffe einen geringeren Verbrauch zu befördern, einerseits über sparsameren Umgang, andererseits über Anreize für Investitionen in CO2-neutrale Techniken und für Innovationen in entsprechende Technologien. Als Entlastungsvarianten werden zum einen eine Rückverteilung des Steueraufkommens als Pro-Kopf-Klimaprämie untersucht, zum anderen eine teilweise ausgeschüttete Klimaprämie in Verbindung mit einer relativen Senkung der Strompreise durch Steuerreduktion und einen Ausgleich der EEG-Umlage. Es ergibt sich eine Nettoentlastung für niedrige Einkommensgruppen. Weitere Aspekte wie Budgetwirkungen, Besonderheiten von Sozialleistungsempfängern, Pendlern und anderen ausgewählten Beispielfällen sowie die institutionelle Ausgestaltung der Klimaprämie werden erörtert.

Quelle

Gechert, Sebastian,Rietzler, Katja,Schreiber, Sven,Stein, Ulrike: Wirtschaftliche Instrumente für eine klima- und sozialverträgliche CO2-Bepreisung
IMK Studies , Düsseldorf , 67 Seiten

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